Das Projekt INNOSPIRIT will den Einsatz von verfügbaren Technologien in Städten und Regionen konsequent verbessern. Insbesondere steht die klare Organisation des Wissens über verfügbare Stadttechnologien sowie die Ermittlung notwendiger Rahmenbedingungen zu deren erfolgreichen  Transferierung im Vordergrund.

INNOSPIRIT ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt im Rahmen der Europäischen Territorialen Kooperation zwischen Ungarn und Österreich.

Das Projekt dauert von Jänner 2013 bis Juni 2014, die TINA VIENNA Urban Technologies & Strategies GmbH ist Leadpartner. In Österreich sind außerdem die Fachhochschule Burgenland GmbH und die Bad Radkersburg Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Projektpartner. Ungarischer Projektpartner ist der Pannon Gazdasági Hálózat (Pannon Business Network).

Durch das Projekt soll unter anderem der Technologieeinsatz und Technologietransfer in den teilnehmenden Städten der Programmregion optimiert und harmonisiert werden, entsprechende neue Methoden und Dienstleistungen sollen entwickelt und umgesetzt werden, die Technologienutzung für städtische Aufgabenfelder in den teilnehmenden Städten soll analysiert werden und ein Strategieplan für potentielle Folgeprojekte entwickelt werden. Weiters sollen mindestens vier aufbereitete Good Practice-Beispiele ausgearbeitet werden.

Aktivitäten

  •        Optimieren und Harmonisieren von Technologieeinsatz und Technologietransfer in den teilnehmenden    Städten
  •        Entwicklung und Umsetzung entsprechender neuer Methoden und Dienstleistungen
  •        Analyse über die Technologienutzung für städtische Aufgabenfelder in den teilnehmenden Städten
  •        Mindestens vier aufbereitete transferierbare Good-Practice Beispiele
  •        Entwicklung eines Strategieplans für potentielle Folgeprojekte

Projektbudget

  •         EFRE gesamt  424.800 EUR
  •         EFRE Wien      186.600 EUR

Projektziele

  • Das Projekt INNOSPIRIT will grundsätzlich den Einsatz von verfügbaren Technologien in Städten und Regionen konsequent verbessern. Dazu werden ganz gezielt direkte Umsetzungsarbeiten in der Projektlaufzeit angestrebt. Als Basisarbeit dazu sind jedoch auch qualifizierte Recherchen zu tätigen, damit die richtigen Methoden und Inhalte herausgefiltert werden. Diese Arbeiten sind, budgetär betrachtet, nur von geringem Umfang, denn der Großteil des Budgets soll direkten, zeitnahen Umsetzungsaktivitäten dienen. Diese werden teils in der Projektlaufzeit schon konkret bearbeitet, teils erfolgt aufgrund der kurzen Projektlaufzeit die Umsetzung erst nach Projektende. Alle Projektpartner sehen sich aber verpflichtet, diese Pilotarbeiten mit großem beispielhaftem Modellcharakter zeitnah anzuwenden, umzusetzen und in ihre betriebliche Organisationen bzw. deren Umfeld zu integrieren.
  • Auch wird eine praktikable Methodik zur Technologieauswahl und Technologiebewertung etabliert, die zukünftig wiederholt und dauerhaft genutzt wird. Neben den Pilotaktivitäten wird auch noch eine gemeinsame Roadmap erarbeitet, die eine konsequente Nutzung der Europäischen Programme für Vorhaben (technologisch, fördertechnisch) im Aufgabenfeld Stadttechnologien forciert. Dies wird auch durch das erarbeitete Pilotprogramm „Interdisziplinäres Technologie- und Innovationsmanagement für Stadttechnologien“ unterstützt.
  • Die Zielgruppen des Projekts sind einerseits Technologieanbieter (Unternehmen, Forschungs- und Bildungspartner) im Kooperationsraum und anderseits Städte und regionale Verwaltungseinheiten, die ihrerseits Stadttechnologien aktiv forcieren wollen bzw. teils verpflichtend EU-Bestimmungen / Politiken (z.B. "20-20-20-Ziele", Gebäuderichtlinie, ökologische Bauweisen) umsetzen müssen.